Beratung

Sie möchten Steuerberater werden, sind aber noch unsicher, welcher Kurs am besten zu Ihnen passt? Dann lassen Sie sich von uns telefonisch oder per E-Mail beraten:

Für vertragliche und organisatorische Fragen rund um die Steuerberaterausbildung wenden Sie sich bitte an unser Büro in Schermbeck

Anke Kanzler | Andrea Schmedeshagen | Carolin Thomes

Telefon: +49 (2853) 86 13 00
Telefax: +49 (2853) 86 13 29

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Mo. bis Do. von 8:00 - 12:00 Uhr und von 13:00 - 17:00 Uhr, Fr. von 8:00 - 14:00 Uhr

  

Unsere Ansprechpartner für die Steuerfachwirtausbildung, unser weiteres Seminarangebot oder für technischen Support finden Sie unter Kontakt

Steuerfachwirt: Alle Förderungen im Überblick

Prämiengutschein (bundesweit)

 Das Bundesministerium für Forschung und Bildung fördert mit dem Prämiengutschein 

Gefördert werden 50% der Kursgebühren, maximal 500 €. Es gelten folgende Voraussetzungen:

  • die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme darf in einigen Bundesländern (Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen. Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) nicht mehr als 1.000 Euro kosten (Maßstab ist der Rechnungspreis). In allen anderen Bundesländern gilt diese Grenze seit 1.7.2017 nicht mehr.
  • Zudem muss man mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sein und
  • darf nur über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal 20.000 € verfügen (bei gemeinsam Veranlagten 40.000 €) *
     

* Nachweis durch letzten Einkommensteuerbescheid (mind. aus dem Vor-Vorjahr); ersatzweise kann eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NVB) vorgelegt werden, oder aber eine Lohnbescheinigung des Arbeitgebers mit Selbstauskunft zum Einkommen.

Sie erhalten den Prämiengutschein bei einem Beratungsgespräch in einer der vielen Beratungsstellen. Wo diese sind und was Sie zum Beratungsgespräch benötigen, erfahren Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Meister-BAfög

Aufstiegs-Bafög (früher Meister-BAfög) - Was ist das? (nur für Kurse in Berlin und Mannheim und den Fernkurs möglich)

Es besteht die Möglichkeit für die Steuerfachwirtausbildung Finanzierungshilfen nach dem "Aufstiegsfortbildungs-Förderungsgesetz (AFGB)" - das sogenannte "Meister-BAföG" in Anspruch zu nehmen. Die Förderungsanträge sind schriftlich an die nach Landesrecht zuständige Behörde zu richten. 

Für den Beginn der Förderung mit Unterhaltsbeiträgen ist der Zeitpunkt der Antragstellung maßgebend. Maßnahmebeiträge können noch bis zum Ende der Maßnahme beantragt werden. Über die Art und Höhe des Förderanspruchs entscheiden von den Ländern bestimmte Behörden, die auch die Zuschüsse auszahlen. Die Darlehen werden von der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) ausgezahlt, mit der hierüber ein gesonderter Darlehensvertrag geschlossen werden muss. 

Zuständige Behörden sind in der Regel die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Antragstellers. Ausnahmen bestehen in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen:

-› Antragstellung und -verfahren

Meister-BAfög - Was wird gefördert?

Zuschüsse im AFBG

  • einkommens- und vermögensunabhängiger Maßnahmebeitrag von 40 % (gegenüber 30,5 % beim Meister-BAföG)
  • Zinsgünstiges Darlehen
  • Alle, die die Fortbildungsprüfung bestanden haben, erhalten dann einen Darlehenserlass in Höhe von 40 % (aktuell 25 %) des auf die Prüfungs- und Lehrgangsgebühren entfallenden Restdarlehens
  • Neben Maßnahmebeitrag und Darlehen gibt es weitere einkommensabhängige Möglichkeiten der Unterstützung

Rheinland-Pfalz

Der QualiScheck

Der berufliche, technologische und wirtschaftliche Wandel stellt Beschäftigte und Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Weiterbildungen und eine ständige Anpassung der Qualifikation verbessern die Beschäftigungschancen.

Um die rheinland-pfälzischen Bürgerinnen und Bürger und die kleineren und mittleren Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Sicherung ihrer beruflichen Zukunft zu unterstützen, hat die Landesregierung den QualiScheck eingeführt.

Mit dem QualiScheck werden 50% der Kosten für eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme bis zu maximal 500 € pro Person und Jahr gefördert.
 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind abhängig Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen

  • von mehr als 20.000 € bzw. 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten,
  • von weniger als 20.000 € bzw. 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten, wenn die Kosten der Weiterbildung höher sind als 1.000 € (einschließlich Mehrwertsteuer).

Voraussetzungen

  • Die Antragsteller müssen ihren Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz haben.
  • Die Maßnahme muss von einem Weiterbildungsträger angeboten werden, der offiziell akkreditiert wurde.
  • Die Weiterbildungsmaßnahme muss berufsbezogen sein, indem sie zur Verbesserung der Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen beiträgt und nach dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Berufsausbildung oder Studium) dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit in einem ausgeübten Beruf dient.
  • Die Anmeldung zur Weiterbildung darf noch nicht erfolgt sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.qualischeck.rlp.de

Sachsen (SAB)

In Sachsen gibt es zwei Förderungen, einmal die betriebliche Förderung und eine individuelle Förderung:

1. Förderung "betriebliche Weiterbildung"

Gemeinsam mit der EU fördert der Freistaat Sachsen im Zeitraum 2014 - 2020 Unternehmen, die für sich und/oder ihre Mitarbeiter Weiterbildungen durchführen. Es werden 50 % der Gebühren für Vorbereitungskurse finanziert. Die Zuwendungen müssen mindestens 700 € betragen, es werden auch die Prüfungsgebühren der Steuerberaterkammer gefördert. Gefördert werden jedoch in der Regel nur kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 500 Mitarbeitern und mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen. D.h. Ihre Kanzlei oder Ihr Arbeitgeber müssen die Förderung beantragen und den Kurs zunächst zahlen.

Wichtig: Sie dürfen sich erst nach Zusage der Förderung zum Vorbereitungskurs anmelden. Zudem sollten Sie den Antrag mindestens 8 Wochen vor Kursbeginn stellen (besser noch früher), da die Bearbeitung bis zu 6 Wochen dauern kann.

Informationen und Antragstellung: Die Förderung muss bei der Sächsischen AufbauBank (SAB) beantragt werden. Man benötige wie in der Vergangenheit keine Angebote mehr in Briefform, es reichen die Preise und Kursbeschreibungen aus Broschüren oder Internetseiten. Alle nötigen Informationen hierzu finden Sie im PDF-Dokument Förderung betrieblich der SAB, Links zur Antragstellung auf der Internetseite Förderung betrieblich der SAB.

2. Förderung Weiterbildungsscheck individuell

Alternativ ist eine direkte Förderung des Arbeitnehmer möglich, in diesem Fall gibt keine Begrenzung durch die Unternehmensgröße. Dafür gibt es aber eine einkommensabhängige Begrenzung.

Voraussetzungen: Antragsberechtigt sind Arbeitnehmer, die zum Zeitpunkt der Antragstellung in einem Arbeitsverhältnis stehen und nicht arbeitslos gemeldet sind. Überschreitet das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen 2.500 €, sind nur Arbeitnehmer antragsberechtigt die

  • in einem befristeten Arbeitsverhältnis tätig sind oder
  • Leiharbeitnehmer sind oder
  • mit der Weiterbildung den ersten akademischen Abschluss anstreben.

In diesem Fällen darf das Bruttoeinkommen jedoch 4.000 € nicht überschreiten. Nicht gefördert werden Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

Fördersätze: Bei einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von max. 2.500 €: 70 % der Weiterbildungskosten, bei einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 2.500 € bis 4.000 € oder man wohnt in Leipzig oder Döbeln: 50 % der Weiterbildungskosten

Wichtig: Sie dürfen sich erst nach Zusage der Förderung zum Vorbereitungskurs anmelden. Zudem sollten Sie den Antrag mindestens 8 Wochen vor Kursbeginn stellen (besser noch früher), da die Bearbeitung bis zu 6 Wochen dauern kann.

Informationen und Antragstellung: Die Förderung muss bei der Sächsischen AufbauBank (SAB) beantragt werden. Man benötige wie in der Vergangenheit keine Angebote mehr in Briefform, es reichen die Preise und Kursbeschreibungen aus Broschüren oder Internetseiten. Alle nötigen Informationen hierzu finden Sie im PDF-Dokument Förderung individuell der SAB, Links zur Antragstellung auf der Internetseite Förderung individuell der SAB.

Tipp: es gibt einen Dienstleister in Sachsen, der Sie bei der Antragsstellung unterstützt:

Weitere Informationen

Sachsen-Anhalt (IB)

Zuschuss für die individuelle berufsbezogene Weiterbildung

Wer wird gefördert?

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalt unter 4.575 €
  • Arbeitslose ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III
     

Was wird gefördert?

  • Teilnahme an Maßnahmen zur individuellen berufsbezogenen Weiterbildung (Seminare, Kurse, Coaching, Weiterbildungsstudiengänge)
  • nur Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 1.000 €
     

Wie hoch ist die Förderung?

  • bis 90 % bei monatl. Bruttogehalt unter 1.500 €
  • bis 80 % für Personen aus einer der folgenden Gruppen: monatl. Bruttogehalt unter 2.500 €, Personen ab 45 Jahren, befristet oder geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte unter 30 Stunden, Leiharbeiterinnen und -arbeiter, Berufsrückkehrende, Alleinerziehende oder Arbeitslose ohne Leistungsbezug, Menschen mit anerkanntem Grad einer Behinderung
  • bis 60 % für alle anderen Berechtigten
     

Weitere Informationen

Bei Fragen zum Programm oder zur Antragstellung wählen Sie bitte die kostenfreie Hotline +49 (800) 56 007 57 der Investitionsbank und/oder unter www.ib-sachsen-anhalt.de

Schleswig-Holstein

Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt Investitionen, die der Erhaltung und Erweiterung der beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten und deren Anpassung an sich wandelnde Anforderungen, dem beruflichen Aufstieg oder dem Übergang in eine andere berufliche Tätigkeit dienen. Gefördert werden Seminarkosten der beruflichen Weiterbildung. Ziel ist es, die Qualifikationen von Beschäftigten zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern.
 

Antragsberechtigt sind Beschäftigte in Unternehmen, Auszubildende sowie Inhaber von Kleinstbetrieben und Freiberufler mit weniger als zehn Mitarbeitern in Schleswig-Holstein. Nicht gefördert werden u.a. Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte in Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts

Voraussetzungen

In Hinblick auf eine Abgrenzung zur Bildungsprämie des Bundes ist der Weiterbildungsbonus nur in folgenden Fällen anwendbar:

  • bei Weiterbildungsmaßnahmen über 1.000 €,
  • bei Weiterbildungsmaßnahmen unter 1.000 €, wenn das jährliche Bruttoeinkommen des Förderempfängers über 20.000 € (bzw. 40.000 € für Zusammenveranlagte) liegt sowie bei Personen, die bei Antragstellung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder deren Erwerbstätigkeit weniger als 15 Stunden/Woche beträgt.

Das Weiterbildungsseminar muss mindestens 16 Stunden und soll nicht mehr als 400 Stunden umfassen.

Mindestens 50% der Seminarkosten müssen vom Arbeitgeber bzw. vom Freiberufler oder Kleinstunternehmer getragen werden. Bei Förderung eines Beschäftigten muss dieser entweder seinen Wohnsitz oder seine Arbeitsstelle in Schleswig-Holstein haben. Das Weiterbildungsseminar soll möglichst bei einem Weiterbildungsträger in Schleswig-Holstein stattfinden.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der Antragsformulare zu richten an die

Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) 
Arbeitsmarkt- und Strukturförderung 
Fleethörn 29-31 
24103 Kiel

Telefon 0 (431) 99 05-22 22

mail: foerderprogramme(at)ib-sh.de
web: www.ib-sh.de

Thüringen

Weiterbildungsscheck Thüringen

Das Land Thüringen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) u. a. Vorhaben der individuellen Weiterbildung zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sowie der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer. Finanziert werden u. a. Weiterbildungsschecks zur individuellen Weiterbildung von Arbeitnehmern.

Antragsberechtigt für Weiterbildungsschecks sind sozial-versicherungspflichtig Beschäftigte von in Thüringen ansässigen Unternehmen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen zwischen 20.000 € und 40.000 € (bei gemeinsam Veranlagten zwischen 40.000 € und 80.000 €) liegt.

Voraussetzungen

Der Lehrgang, bei welchem der Weiterbildungsscheck eingelöst werden soll, muss von einem geeigneten Weiterbildungsträger angeboten werden und der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten oder praktischen Fertigkeiten für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dienen.

Art und Höhe der Förderung

Die Höhe der Förderung beträgt 500 € je Weiterbildungsscheck. Eine Förderung mit dem Weiterbildungsscheck ist alle zwei Kalenderjahre möglich.

Antragsverfahren

Arbeitnehmer beantragen einen Weiterbildungsscheck formgebunden vor der verbindlichen Anmeldung zum Weiterbildungsvorhaben bei der

Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung mbH (GFAW)
Warsbergstraße 1
99092 Erfurt

Telefon 0 (361) 22 23-0
Telefax 0 (361) 22 23-17

mail: servicecenter(at)gfaw-thueringen.de
web: www.gfaw-thueringen.de

Anpassungsqualifizierung

Neben dem Weiterbildungsscheck gibt es eine weitere Finanzierung in Thüringen, die sogenannte Anpassungsqualifizierung. Der Aufwand der Antragsstellung ist ungleich höher, dafür werden bis zu 50 % der Ausbildungskosten gefördert. Gefördert werden aber nur Unternehmen, d.h. der Antrag muss vom Arbeitgeber für den zu fördernden Mitarbeiter gestellt werden (das Unternehmen bzw. die Niederlassung muss in Thüringen ansässig sein). Gefördert werden sowohl Beschäftigte als auch Selbständige.

Wie viel wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Die Finanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben erfolgt als Anteilfinanzierung. Die Höhe der Zuwendung beträgt 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Bei Vorhaben zur Anpassungsqualifizierung sind zuwendungsfähig:

  • Die zur Durchführung der Weiterbildungsmaßnahmen notwendigen Ausgaben. Diese werden gemäß Art. 67 (5) lit. C der AllgVO auf der Basis der Bundesweiten Durchschnittskostensätze (B-DKS)bemessen.
  • Ausgaben für Löhne/Gehälter der Vorhabenteilnehmer, die bei den Unternehmen während der Teilnahme an der Weiterbildungsmaßnahme anfallen. Diese sind als Pauschalsatz gemäß Art. 67 (1) lit. d der AllgVO in Höhe von 100 % der nach den B-DKS anerkannten Ausgaben zuwendungsfähig.

Der Antrag ist spätestens sechs Wochen vor Vorhabenbeginn formgebunden über das Online-Portal an die GFAW, Warsbergstraße 1 in 99092 Erfurt zu richten. Maßgeblich für den Zeitpunkt der rechtzeitigen Antragstellung ist der elektronische Eingang des Antrags bei der GFAW.

Am besten lassen Sie sich vor der Antragstellung von der GFAW ausführlich beraten, speziell zu den notwendigen Unterlagen.